• Informationen zu Aquarien und was dazu gehört...

Aquarium Pflanzen

Aquarium Pflanzen

Aquarium Pflanzen dienen nicht nur als Dekoration, sondern sie bilden zusammen mit Filter und den Bakterien im Bodengrund ein leistungsfähiges Reinigungssystem. Unterwasserpflanzen nehmen Phosphat, Ammonium und Nitrat auf und entgiften so das Wasser – zur gleichen Zeit werden unwillkommenen Algen die Nährstoffe entzogen. Je besser Aquarium Pflanzen gedeihen, desto höher ist deren Beitrag zur biologischen Wasserreinigung.

Durch richtige Düngung wird das Wachstum optimal gefördert. Für eine gesunde Entwicklung benötigen alle Aquarium Pflanzen Makroelemente wie Stickstoff, Kalium, Schwefel und Mikro- oder Spurenelemente wie Zink, Eisen, Mangan, Molybdän und Bor. Hochwertige Düngerpräparate bieten eine perfekte Nährstoffmischung aus allen diesen Elementen.

Stängelpflanzen wachsen sehr schnell und zeichnen sich durch eine hohe Stoffwechselaktivität aus. Da sie die Nährstoffe über ihre Blätter aufnehmen, brauchen sie einen Flüssigdünger. Ab und zu brauchen Stängelpflanzen einen Schnitt: Zum Kürzen zieht man sie vorsichtig aus dem Bodengrund heraus, trennt den oberen Trieb ab und setzt wieder ein. Durch diese Pflegemaßnahme wird das Aquarium gleichzeitig entgiftet, denn Schadstoffe werden im Pflanzengewebe eingelagert. Beim Kürzen entfernt man also aus dem Biotop die alten, mit Schadstoffen belasteten Teile der Pflanzen.

Neben der regelmäßigen Düngung ist auch der Kohlendioxidgehalt im Wasser wichtig: CO2 gehört zu den Hauptnährstoffen von Pflanzen. Wenn es keine ausreichende Menge davon zur Verfügung steht, wird das notwendige Kohlendioxid der Karbonat-härte entzogen – es entsteht die sogenannte biogene Entkalkung. Das Wasser verliert außerdem seinen pH-Puffer. Bei kleineren Aquarien erreicht man eine optimale CO2-Versorgung durch Diffusionsreaktoren: Die Kunststoffbehälter bestückt man regelmäßig mit einer Tablette, die beim Auflösen im Wasser CO2, aber auch Spurenelemente und Vitalstoffe freigibt. Für größere Aquarien eignen sich elektronisch gesteuerte Anlagen am besten. Der Vorteil dieser Anlagen liegt daran, dass in das Aquarium nur so viel CO2 gegeben wird, wie die Aquarium Pflanzen verbrauchen. Zugleich wird mittels eines Sensors der pH-Wert des Wassers gemessen und gesteuert.

Noch ein wichtiger Aspekt für eine optimale Entwicklung der Pflanzen: Für die Photosynthese brauchen sie ausreichend Licht. Dafür ist allerdings nicht jedes Licht geeignet: In der natürlichen Umgebung filtern Pflanzen die für sie verwendbaren Strahlungsanteile aus dem gesamten Sonnenlicht heraus. Deswegen gibt es für Aquarien spezielle Leuchten: Mit einem rot-blauen Farblicht wird die Photosynthese und somit ein gesunder Wuchs gefördert. Von hochwertigen Leuchtstoffröhren wird kein UV-Licht abgegeben – so werden Aquarien vor Algenwachstum geschützt!

Ein positiver Nebeneffekt eines jeden Aquariums ist die stetige Luftbefeuchtung in den entsprechenden Räumen. Dieses erfüllt ähnlich wie Zimmerpflanzen auch eine hervorragende Funktion als Luftbefeuchter. Jedoch sollte man darauf achten auch regelmäßig zu lüften, da sich die Feuchtigkeit sonst an den Fenstern und Wänden ansammelt und zu Schimmel führen kann.